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Für Schwangere: Die mamazentrierte Liebesgeburt

Die mamazentrierte Liebesgeburt

Ein mächtiges Werkzeug um Deine Schwangerschaft zu nutzen, damit Du eine Liebesgeburt erleben kannst

 

Konzentriere Dich in Deiner Schwangerschaft auf Dich und diese Bereiche, um eine Liebesgeburt zu erleben.

Konzentriere Dich in Deiner Schwangerschaft auf Dich und diese Bereiche, um eine Liebesgeburt zu erleben.

Liebe Schwangere,

Liebesgeburt, das ist ein neues Wort für eine alte Sache die es immer schon gab.

Nur solange es kein Wort dafür gibt, kann man nicht so richtig darüber nachdenken oder gar eine Liebesgeburt aktiv anstreben.

Na, das stimmt nicht so ganz, denn schon immer haben Frauen aktiv eine Liebesgeburt angestrebt. Oft auch nachdem die erste Geburt etwas ungünstig verlief. Nur nannten sie es nicht so.

Doch wenn wir dieses Wort mit Leben füllen, dann kann es zu einem mächtigen Werkzeug für die Schwangerschaft werden. Und darum soll es hier im weiteren gehen.

Im Moment sind wir noch dabei, das alles in eine Form zu gießen und es mag noch etwas holperig sein.

Doch solange kannst Du nicht warten, deshalb hier vorab schon mal ein paar Gedanken:

Die Frauen, die die schönsten Schwangerschaften und Geburten erleben, machen alle etwas richtig. Doch eben zufällig oder oft aus schlechen Erfahrungen heraus: Sie streben aktiv danach eine schöne Geburt zu erleben, das nennen wir eine Liebesgeburt.

Und die Frauen, die eine unangenehme oder gar traumatische Schwangerschaft und oder Geburt erleben, die machen auch alle etwas. Etwas ungünstiges.

Es ist nur eine Kleinigkeit, doch sie führt zu komplett anderem Verhalten, zu anderen Entscheidungen, zu verpassten Gelegenheiten und zu einem anderen Erlebnis. Kurz zu einer Angst-Opfer-Geburt. Einer Schwangerschaft und Geburt bei der Du Angst hast und ein Opfer bist.

Was willst Du lieber erleben, Du hast die Wahl:
Eine Angst-Opfer-Geburt oder eine Liebesgeburt?

Ich denke, es ist ganz klar was Du Dir hier aussuchst. Doch leider ist es damit nicht getan, und doch…

…schon allein dadurch, dass Du jetzt diese zwei neuen Begriffe kennst, hat sich für Dich etwas geändert.

Du kannst allein durch diese zwei neuen Begriffe erkennen, ob Du in Deinem Alltag in die eine oder in die andere Richtung steuerst. Wohin Dich Deine Gedanken, Gefühle und Entscheidungen führen. Und wenn Dir die Richtung nicht gefällt, dann kannst Du etwas ändern.

So, Du hast jetzt ein ganz einfaches Werkzeug, das Du jeden Tag Deiner restlichen Schwangerschaft nutzen kannst. (Es hat uns übrigens über 10 Jahre gekostet, dass alles zu beobachten und einzufangen.)

Ich habe Dir auch schon mehrere Hinweise auf die eine Sache gegeben, die Dich davon abhält automatisch eine Liebesgeburt zu erleben.

Und Du kannst nichts, rein gar nichts dafür. Es ist nicht Dein Fehler und nicht Deine Schuld. Denn Du willst nur das Beste für Dein Kind.

Und interessanter Weise ist auch sonst niemand Schuld. Nicht die Klinik, nicht die Ärzte, nicht die Hebammen, nicht einmal der Staat.

Wie wäre es, wenn es ganz einfach nur daran liegt,…

…wer im Mittelpunkt oder Zentrum steht. Um wen es geht.

Und wer steht im Mittelpunkt, um wen geht es?

Um___________

…das Baby.

Richtig?

Und was soll daran bitte falsch sein?

Alles.

Und nichts.

Natürlich soll es dem Baby gut gehen. Doch wann ist das eigentlich der Fall?

Wenn medizinisch alles im grünen Bereich ist? Und was heißt das dann? Das das Baby einer Norm entspricht? Ein DIN Baby ist?

Oder wenn man ein immer noch besseres (Ultraschall-)Foto machen kann? Das nichts aussagt, weil es nichts ändert. Mehr noch, diese Fotos haben schon viele Kinder das Leben gekostet. Weil eine Behinderung „festgestellt“ wurde und es dann „aussortiert“ wurde. Dumm nur, dass dabei recht viele Falschdiagnosen vorkommen. Ups.

Oder wenn ich weiß, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist und dann ein Zimmer voll Zeug kaufe. Alles für mein Baby? Was bringt ihm das? Braucht es das? Oder für wen und warum mache ich das denn wirklich?

Oder geht es dem Baby gut, wenn seine Mama nie Zeit für es hat? Oh ja, das bekommt es schon sehr, sehr früh mit. Viel früher als wir denken. Und ja, das ist sogar überprüfbar, messbar, von einem Instrument mit „Zeiger“. (Wichtig, weil wir einem Zeiger mehr vertrauen, als uns selbst.)

Oder geht es dem Baby vielleicht gut und sogar besser,

…wenn die Mama entspannt ist? Und es nicht die ganzen Stresshormone abbekommt?

…wenn die Mama nicht irgendein Zeug in sich reinfuttert, sondern sich die Zeit nimmt und bewusst die Sachen isst, die ihr und dem Baby die nötigen Bausteine liefern?

…wenn sich die Mama schlau macht, sich aktiv vorbereitet und eine kinder- und mamafreundliche Geburt anstrebt?

…oder wäre es vielleicht für das Baby am aller schönsten, wenn es die Zuneigung und Liebe seiner Mama spüren würde? Und ja, auch das kann man ganz einfach messen. Das Kind reagiert mit Entspannung, wenn die Mama ihm Liebe gibt.

Und was ist das präziseste Messinstrument für all dies: Du, die Mama. Du brauchst keinen Zeiger, Du kannst es spüren.

Blöderweise gibt es bei all dem noch eine größere Schwierigkeit

Wenn das Kind im Zentrum steht, dann bist Du außen vor. Du bist nicht mehr zuständig, weil Du ja nichts machen kannst … Nichts sehen, nichts hören, keine Geräte zum überprüfen, keine Ahnung was alles schief gehen kann usw.

Und das ist der grundlegende Fehler: die kindzentrierte Sichtweise

Denn wer ist im Moment der Vertreter und Ansprechpartner in allen Dingen rund ums Baby, Du oder das Baby?

Du, natürlich.

Und wer ist am allermeisten am Wohlergehen des Babys interessiert?

Du, natürlich.

Ok, vielleicht noch der Papa ;-) Aber alle anderen machen nur ihren Job.

Und wer weiß am Besten, was das Baby braucht und wie es ihm geht?

Du, natürlich.

Natürlich. Von Natur aus. Doch nur, wenn Du Dich auf Dich konzentrierst oder zentrierst und ganz bei Dir bist.

Wenn Du zur Ruhe kommst, Dich auf Dich selbst besinnst, nach innen gehst, auf Dein Herz hörst. Wenn Du auf Dein Baby hörst.

Noch redet es nicht in Worten, doch wenn Du Dich ihm in Liebe zuwendest, dann kannst Du seine „Stimme“ hören oder spüren. Deine Intuition kann zu Deinem Bewusstsein durchdringen.

Liegt der See Deines Bewusstseins ruhig da, wie ein Spiegel, dann kannst Du jedes kleine Kräuseln auf der Oberfläche klar wahrnehmen. Doch wenn die 10.000 Dinge des Alltags wilde Wogen schlagen, dann greift die Angst nach dem Zepter und Du wirst zum Opfer.

Darauf zu bauen, dass Andere sich besser mit Dir und Deinem Baby auskennen als Du, bringt Dich in ein Abhängigkeitsverhältnis und nimmt Dir Deine Macht. Die Macht zuständig zu sein und jetzt etwas zu tun was Dir richtig erscheint.

Die Folge kann sein, dass Du offen wirst für alle schrecklichen Möglichkeiten, aber „nichts“ mehr tun kannst, um sie zu verhindern. Weil Du nicht mehr zuständig bist, keine Expertin bist, Dich nicht auskennst usw.

Und das kann Dich davon abhalten, die Zeit zu nutzen, die Du jetzt in der Schwangerschaft noch hast. Und da gibt es viele Kleinigkeiten, die Du einfach tun kannst. Und es gibt Entscheidungen die Du fällst und noch fällen wirst. Doch aus einer passiven Rolle heraus, sind diese Entscheidungen schon ein Stück weit vorgegeben. Die Angst-Opfer-Geburt ist die Folge.

Die beste praxiserprobte Zusammenfassung

„Mama gut, alles gut.“ Nordamerikanische Indianer Weisheit

Wir haben nun die Bereiche herausgefiltert, auf die es in der Schwangerschaft ankommt und haben sie in eine Form gegossen. Und zwar in ein Schneckenhaus, als Sinnbild dafür, dass es eine Abgrenzung braucht und ein sich besinnen auf die eigene Kraft, Verantwortung und das eigenen Sein.

In aller Kürze:Konzentriere Dich in Deiner Schwangerschaft auf Dich und diese Bereiche, um eine Liebesgeburt zu erleben.

Wenn eine schwangere Frau

1. sich auf sich selbst zentriert, aus ihrem Herzen agiert und

2. aus der Liebe, die sie zu ihrem Kind in ihrem Bauch empfindet;

3. für sich eine Vision von einer selbstbestimmten, schönen Geburt entwickelt;

4. ihre Ängste und Zweifel aufräumt oder hinter sich lässt;

5. sich vorbereitet und tut was nötig und machbar ist;

6. sich Verbündete sucht, die sie unterstützen und ihr bei der Verwirklichung der Vision helfen;

7. und sie sich der Schwangerschaft und dem Geburtsvorgang hingibt;

8. dann wird sie eine Liebesgeburt erleben. Egal wie diese dann tatsächlich abläuft.

Und das ist keine Theorie, sondern wird seit jeher so praktiziert. Lediglich die Formulierung in ein Werkzeug ist neu. Doch dadurch lässt sich das Ergebnis einfach reproduzieren.

Was ist ein Werkzeug?

Ein Hilfsmittel, das speziell dafür entwickelt wurde ein gewünschtes Ergebnis zuverlässig, besser und einfacher oder überhaupt zu erreichen. Dabei kommt es allerdings nicht auf das Wissen um das Werkzeug an, sondern auf die richtige Anwendung.

Zu jedem Bereich gibt es natürlich Details und Feinheiten. Wir sind gerade dabei diese auszuarbeiten.
Demnächst mehr.

Nun bitten wir Dich um Deine aufrichtige Meinung. Hilft Dir das (denn so ist es gemeint)? Ist der Text verständlich, so dass Du die Gedanken nachvollziehen konntest? Oder ist er nervig, belehrend, wirr…? Was geht in Dir vor? Hast Du Fragen?
Bitte lass uns Deine Meinung unten wissen, denn wir sind überzeugt, dass dies wirklich ein sehr wertvolles Werkzeug ist oder zumindest sein kann.

Heike & Volker

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  • Svenja 7. März 2017, 22:50

    Vielen lieben Dank für diese Worte!
    Sie treffen genau den Punkt. Ich stelle gerade selbst fest, wie schwierig es ist, bei sich bleiben zu können. Leider legt dir Gesellschaft und die Medizin viele Steine in den Weg, um den Frauen eine selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt nich zu ermöglichen. Ich habe das Gefühl, alles soll von Anfang an kontrolliert werden. Und Frauen in der Schwangerschaft sind oft beeinflussbar, weil sie immer das beste für das Baby wollen. Uns wird suggeriert, dass nur Kontrolle von außen das beste ist. Das eigene Gefühl wird uns Müttern immer mehr abgesprochen. Das ist eine si traurige Entwicklung, da nur wir selbst die Expertinnen sind. Alles was hilft, den Frauen wieder Zuversicht und Vertrauen zu schenken ist für mich sehr wertvoll.
    Deine Worte passen wunderbar und bringen die Sache auf den Punkt. Wir müssen die Konditionierung der Gesellschaft beenden und wieder zu uns, unserem Gefühl und unserer Stärke finden.
    Ich hoffe, dies bringt einigr Frauen dazu, einiges zu hinterfragen und ihren eigenen selbstbestimmten Weg zu gehen.

  • Cani 7. März 2017, 23:17

    Hallo Heike, es ist unglaublich wie du es immer wieder aufs neue schaffst im richtigen Moment die richtigen Worte zu finden. Bei meinem Sohn hatte ich wahnsinnig Angst vor der Geburt. Diese Angst hast du mir allein Durch deinen Geburtsvorbereitungskurs einfach genommen. Ich habe mich so selbstsicher und stark als Frau gefühlt, das ich keine Zeit damit verschwendet habe zu denken „was wäre wenn“. Auch bei meiner Fehlgeburt hattest du aufs neue die richtigen Worte im richtigen Moment parat. Du hast nicht viel Gesagt, aber das hatte wieder so eine Wirkung auf mich, das ich auch dieses Erlebnis sehr gut durchstehen konnte. Ich konnte es für mich als einen Teil von mir anerkennen, etwas unschönes und trotzdem zu mir gehöriges. Ein weiteres Stück meiner Lebenslinie das mich auch zu „mir“ macht. Das mich nicht kaputt machen muss, sondern auch stärker machen kann. Das mich bewusster Leben lässt und mir verdeutlicht „ein Kind ist kein Supermarktprodukt das planbar ist“. Mit meiner dritten Schwangerschaft habe ich leider eine sehr schwere Zeit erwischt. Bei der ich ständig das Gefühl habe, mein Leben ist zur Zeit so ein Chaos das ich nichts richtig genießen oder leben kann. Du hast mal wieder es genau auf den Punkt gebracht und mich erneut daran erinnert das die Umwelteinflüsse zwar schon auch wichtig sind, aber nicht das ausschlaggebende für meine Situation. Nur ich selbst bin meines Glückes Schmied und nur ich selbst kann für meine Innere Ruhe und das Wohlergehen meines Babys sorgen. Danke mal wieder an dich! Du gibst mir immer im passenden Moment die Kraft die ich brauche, wahrscheinlich auch ohne das es dir immer ganz bewusst ist. Du bist eine super Hebamme die mehr macht als nur die geforderte Leistung erbringen und genau das spürt man in deinen Texten. Du schaffst es, das Frauen sich stark fühlen. Das man das Leben, leben sein lässt. Und sich mehr darauf konzentriert es mit dem ganzen Körper spüren zu wollen. Durch dich konnte ich bei Jamin mich voll und ganz der Geburt hingeben und ich glaube das ich das auch dieses Mal schaffen werde, trotz meines Chaos. Danke Heike das du, du bist und das du dich für den Weg als Hebamme entscheiden hast. Du machst das großartig! Liebe Grüße aus Nehren, Carina

  • Steffi 18. März 2017, 9:24

    Vielen Dank für den schönen Text.
    Er motiviert mich in dem Wunsch eine weitere herrliche schöne Geburt zu erleben und mich nicht von dem Gerede Außenstehender beeinflussen und verunsichern zu lassen.
    Nur weiter so :-)
    Grüße von Steffi aus Mössingen

  • Manu 6. April 2017, 10:25

    Liebe Heike,
    vielen Dank für diese schöne Zusammenfassung.
    Ich kann mich deinen Worten sowie den Kommentaren der anderen Mamas nur anschließen. Man muss schon ganz schön stark sein bzw. werden um die vielen Kommentare, die da von Ärzten, Broschüren, anderen etc. kommen und einem sagen wollen, was das Beste für einen und das Baby ist, selbstbewusst zu überhören und stattdessen in sich selbst reinzuhören und sich selbst und dem eigenen (Bauch)Gefühl zu vertrauen.
    Deswegen sind all wir Mamas, denen du in unserer Schwangerschaft und auch danach begegnest unglaublich dankbar, dass wir in dir so eine tolle Lehrerin haben, die uns Kraft, Energie und Freude und v.a. eines mitgibt: Vertrauen in die eigene Stärke.
    Von Herzen Dank dafür!
    Auf dass dadurch möglichst viele werdende Mamas und auch Papas solche Liebesgeburten erleben dürfen!