Verlust des Kindes

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Es ist sehr schwer die richtigen Worte zu finden, für eine Situation in der ein grosser Verlust stattgefunden hat. Jede(r) geht mit so einer Lebenssituation anders um. Aus meiner Sicht ist es wichtig, der Trauer Raum und Zeit zu geben. Liebende Menschen um sich zu haben, die einen verstehen und füreinander da sind. Und wenn nötig, auch die richtigen Fachpersonen zu Hilfe zu ziehen, die einem in dieser Situation helfen können.

Mehr Infos dazu unter: https://www.schatten-und-licht.de/index.php/de/

Frauen die ihr Baby verloren haben, egal in welcher Schwangerschaftwoche, haben Anspruch auf Hebammenhilfe. Wir Hebammen sind nicht nur zuständig wenn gesunde, reife Kinder geboren werden. Das wissen viele Frauen nur nicht.

Es gibt z.B. auch die Möglichkeit eine Fehlgeburt zu Hause zu begleiten ohne einen Klinikaufenthalt mit Narkose und Cürettage (Ausschabung der Gebärmutter).

Oder den Weg den Katja Baumgarten für sich und ihr Baby gewählt hat, nach der Diagnose Trisomie 18 bei ihrem 3. Kind.

Liebe Katja Baumgarten von Herzen DANKE für Deinen Mut und die Liebe zum Leben auch im Sterben. Ich bin tief berührt und kann nur sagen, das war der absolut richtige Weg. Ein Kommen und wieder Gehen von deinem Kind, in Liebe und Würde, in Geborgenheit und Nähe. Was für ein Geschenk für all diejenigen, die diesen Film mit dir teilen dürfen.

http://www.meinkleineskind.de/inhalt.html

Die emotionale Belastung ist bei einer Fehlgeburt sehr groß, umso wichtiger ist der Kontakt zu einer Fachfrau, die einem in solch einer Lage zur Seite stehen kann mit Rat und Tat.

Viele Frauen fühlen sich in so einer Situation allein gelassen und plagen sich oft auch noch mit Schuldgefühlen. Vieles wird totgeschwiegen, die Frauen reden nicht darüber. Warum nicht?

Und warum “darf” man erst ab der 12.SSW erzählen, dass man schwanger ist? Und noch schlimmer, warum darf ich mich erst in der 12. SSW freuen, dass ich schwanger bin? Liebe Frauen, denkt ihr euer Baby bekommt in den ersten 12 Wochen nichts mit?

Der Grund ist doch oft folgender:

“Das Baby könnte ja abgehen in den ersten Wochen oder es könnte eine Behinderung haben, und dann muss ich allen erzählen, dass ich versagt habe…”, das und ähnliches hört man nicht selten.

Liebe Frauen, ihr habt nicht versagt oder etwas falsch gemacht, wenn ihr eine Fehlgeburt hattet. Die Natur hat einfach einen automatischen Selektionsprozess eingebaut. Nicht jeder Embryo ist lebensfähig. Nicht jede Eizelle und nicht jedes Spermium ist perfekt. Erst recht nicht mehr bei den Belastungen denen wir jeden Tag ausgesetzt sind. Ich gehe hier jetzt nicht ins Detail.

Wie wichtig und heilend kann ein Gespräch sein. Sich offen mit jemanden darüber austauschen können wie es einem gerade geht. Seinen Emotionen einen Raum geben können und sie nicht verstecken müssen und die Mundwinkel nach oben zu ziehen, weil der Alltag es fordert. Spürt in euch und hört auf eure innere Stimme. Die sagt euch was richtig für euch ist. Und dann findet einen Weg, euch das zu holen, was ihr in dieser Lebenssituation braucht.

Sind sehr starke emotionale Belastungen da, egal welcher Art, kann auch eine TFT Behandlung Wunder wirken. Manche Frauen merken erst bei der nächsten Schwangerschaft die Auswirkungen einer emotional nicht erledigten Fehlgeburt. Auch dann kann noch geholfen werden.
Also seid mutig, hört auf euch und werdet aktiv wenn ihr was loswerden wollt, dass von alleine nicht gehen will. Es gibt fast überall gute Möglichkeiten. Ihr müsst nur wollen und die Augen aufmachen, dann findet ihr was ihr braucht.

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